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Selbsttest

Dieser kostenlose, kleine Selbsttest soll Ihnen die Möglichkeit geben die Kundenorientierung Ihrer IT-Organisation überprüfen zu lassen.
Bitte beachten Sie, dass dieser Test nur Hinweise liefern kann wo man gegebenenfalls ansetzen könnte und keinesfalls ein Ersatz für eine gründliche Analyse ist!

Keine der einzelnen Fragen muss beantwortet werden. Falls die Anzahl der beantworteten Fragen aber zu gering ist, wäre es mir jedoch bedauerlicherweise nicht möglich zu einer seriösen Aussage zu kommen.

(In dem Test wird teilweise der Begriff „Kunde“ verwendet. Er gilt synonym auch für Anwender, falls Ihre IT-Organisation rein intern tätig sein sollte.)

Allgemeine Fragen
Zur Kundenorientierung
  1. 1. Gibt es eine zentrale Telefonnummer bei der alle Anwender anrufen können, um Störungen, Wünsche und Anregungen zu melden und um Fragen zu stellen?
  2. 2. Gibt es eine lückenlose Aufzeichnung aller Störungen, Wünsche, Anregungen und Fragen?
  3. 3. Führen Sie eine Aufzeichnung der Störungen und Probleme und deren Lösungen („Knowledge Database“)?
  4. 4. Werden Veränderungen der IT-Infrastruktur vor ihrer Durchführung in einem formalen Verfahren beurteilt (z.B. nach Dringlichkeit, technischen und Business – Kriterien)?
  5. 5. Werden alle Veränderungen der IT-Infrastruktur aufgezeichnet z.B. für Auswertungen?
  6. 6. Gibt es für jedes Release eine Planung betreffend Vorgehensweise, nötige Zeit, Ressourcen und Mitarbeiter, Prüfung der Voraussetzungen usw. und wird diese Planung schriftlich niedergelegt?
  7. 7. Gibt es für jedes Release einen getesteten Backout-Plan zur Wiederherstellung des vorherigen Zustandes?
  8. 8. Führen Sie ein jederzeit aktuelles Bestandsverzeichnis Ihrer IT-Infrastruktur?
  9. 9. Wäre aus diesem Verzeichnis ersichtlich welche Applikation welchen Geschäftsprozess unterstützt und welche Benutzer(-gruppen) vom Ausfall einer Applikation betroffen wären?
  10. 10. Stellt Ihre IT-Organisation einen Service-Katalog inkl. der Standard Service Levels und Optionen bereit?
  11. 11. Werden die tatsächlich erbrachten Services überprüft und diese Daten den Kunden bereitgestellt?
  12. 12. Haben Sie derzeit Kenntnis über die zukünftigen geschäftlichen Bedürfnisse und Anforderungen Ihrer Kunden?
  13. 13. Kennen Sie die Nutzung Ihrer Services / Applikationen (wer nutzt was zu welcher Zeit, wie viele Benutzer nutzen ein Service / eine Applikation, …)?
  14. 14. Kennen Sie den jeweiligen Grad der Nutzung Ihrer IT-Infrastruktur (Festplatten, Speicher, CPU, Datenbanken, Netzwerkbandbreite, Antwortzeiten, Verfügbarkeit, …)?
  15. 15. Wurden die Anforderungen seitens des Business an die Verfügbarkeit schriftlich definiert?
  16. 16. Wurden die kritischen Geschäftsfunktionen schriftlich definiert?
  17. 17. Gibt es eine aktuelle Risikoanalyse für die IT, in der vorhandene Bedrohungen und Schwachstellen ermittelt und vorbeugende Maßnahmen aufgezeigt werden?
  18. 18. Gibt es einen Notfallplan, der klar definiert was ein Notfall ist, wer welche Verantwortlichkeiten und Tätigkeiten hat, wer zu verständigen ist usw.?
  19. 19. Werden verschiedene Notfallsituationen regelmäßig – auch unangekündigt – trainiert?
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Wolfgang Worliczek